Die Idee zu diesem Tool entstand aus einem persönlichen Gespräch mit einem Arbeitskollegen. Ich stand vor der Entscheidung zwischen zwei angebotenen Stellen in meiner Firma.
Mein Kollege stellte mir eine einfache, aber wirkungsvolle Frage: Erinnerst du dich an einen Tag, an dem du glücklich nach Hause gegangen bist – und was hast du an dem Tag gemacht? Vielleicht warst du sogar glücklich, obwohl du lange gearbeitet hast. Und umgekehrt: Gibt es Tage, nach denen du gestresst oder fertig warst, unabhängig davon, wie lang du gearbeitet hast? Was hast du an diesen Tagen gemacht?
Diese Fragen machten mir deutlich, dass nicht die Arbeitszeit darüber entscheidet, ob ein Job sich gut anfühlt, sondern der Inhalt der Arbeit. Also habe ich mir die Tätigkeiten in eine Tabelle geschrieben, sie für mich bewertet – und dann geschaut, wie häufig sie in den jeweiligen Jobs vorkommen. Die Differenzen haben mir gezeigt, wo ein Job zu mir passt und wo nicht.
Am Ende habe ich mich so entschieden, wie ich es eigentlich schon in den ersten Sekunden gespürt hatte. Aber dieser Prozess hat mir geholfen, die Entscheidung zu versachlichen – und ich habe mich sicherer gefühlt, sie zu treffen. Einige Wochen später war ein Kollege in einer ähnlichen Situation. Ich habe ihm meine Tabelle gegeben. Sein Feedback: Es hat ihm sehr geholfen. Daraus entstand die Idee, diese Methode als Tool für andere zugänglich zu machen.
Du kannst beliebig viele Jobs hinzufügen und vergleichen.